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Kamin Beratung - Der richtige Standort

Wo Sie den Kamin aufstellen sollten Sie gut planen.

3. Der richtige Standort

Für alle Kamine, die Holz, Briketts oder Pellets als Brennstoff verwenden, ist die Wahl des Standortes eingeschränkt.

Denn zum ordnungsgemäßen Betrieb brauchen sie einen Schornsteinanschluss. Ob Ihr Schornstein mit den entsprechenden Zügen ausgestattet ist, klären Sie am besten mit Ihrem Bezirksschornsteinfeger. Dieser berät Sie Sie neutral, welcher Standort für Sie infrage kommt, ob bautechnische Änderungen notwendig sind und welche Art von Feuerstätte für Ihre Immobilie geeignet ist. Zudem kennt Ihr Bezirksschornsteinfeger die behördlichen Auflagen, Sicherheits- und Emissionsbestimmungen.

Die Wahl des Standortes für Kamin oder Ofen

Eine Vorabklärung der Standortfrage mit Ihrem Schornsteinfeger sorgt dafür, dass es bei der später notwendigen Abnahme möglichst zu keinen Problemen kommt.

Achten Sie zudem darauf, dass der Boden für das Gewicht des offenen Kamins ausreichend stabil ist. Verbunden wird die Feuerstätte mit dem Schornstein durch das Verbindungsstück, das auch Abgasrohr oder Rauchrohr genannt wird. Dieses leitet den Rauch und die Abgase von der Feuerstätte in den Schornstein. Bei Kaminöfen ist das Verbindungsstück außenliegend im Raum. Bei Heizkaminen befindet sich das Verbindungsstück häufig auch innerhalb der Verkleidung. Letztendlich ist es vor allem eine Frage des Geschmacks, ob das Verbindungsstück sichtbar oder unsichtbar verbaut wird.

Die meisten Kaminliebhaber wählen einen Standort im Wohnzimmer. Da es sich in der Regel um den größten zu beheizenden Raum handelt, kommt hier der schöne optische Effekt am besten zur Geltung. Offene Kamine dürfen zudem nur in Räumen betrieben werden, die mindestens eine Tür oder ein zu öffnendes Fenster ins Freie haben oder über einen eigenen Verbrennungsluftschacht verfügen.

Der Kaminofen Standort muss gut geplant sein

Bei der Wahl des Standortes sind notwendige Sicherheitsabstände unbedingt zu beachten. So müssen die Seiten- und Rückwände von Kaminöfen insbesondere zu leicht brennbaren Materialien wie Tapeten oder Holzverkleidungen über einen Mindestabstand verfügen. Wird dieser vom Hersteller vorgegeben, liegt er im Regelfall bei 20 bis 30 Zentimetern. Verzichtet der Hersteller auf die Vorgabe eines Mindestabstands, beträgt dieser im Normalfall 40 Zentimeter. Die Abgasrohre müssen ebenfalls mindestens 40 Zentimeter von brennbaren Materialien entfernt sein. Bei brennbaren Fußbodenbelägen wie Teppichböden oder Parkett ist unterhalb der Feuerraumöffnung der Feuerstätte ein Strahlungsschutz anzubringen. Die Abstände der Feuerraumöffnung betragen 50 Zentimetern nach vorne und 30 Zentimetern zur Seite. Schließlich sollten im Bereich der Brennraumöffnung brennbare Gegenstände wie Möbel oder Türen nicht weniger als 80 bis 100 Zentimeter entfernt sein. Die genauen Abstände stehen in der Bedienungsanleitung bzw. in den Aufstellbedindungen des Feuerstättenherstellers. Ethanol- und Elektrokamine lassen sich dagegen an nahezu jedem Ort installieren.

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