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Asche

Die Asche ist der feste Rückstand, der bei der Verbrennung von organischen Substanzen zurückbleibt und aus mineralischen Bestandteilen besteht. Die Menge des weißen, grauen oder rötlichen Restes ist sowohl vom Brenngut, als auch von der Qualität des Kaminofens abhängig. In fortschrittlichen Öfen befinden sich sogenannte Aschekästen, die die Menge der Asche sammeln und so ein Säubern erst nach mehreren Tagen nötig machen.

Die Asche als Düngemittel

Der Kamin ist aus: Wohin mit der Asche?

Nach einer Lagerung von 48 Stunden kann man sie ganz einfach in den Hausmüll geben. Doch nachhaltiger ist es, den Verbrennungsrückstand als Dünger einzusetzen. Unter der notwendigen Bedingung, dass man natürliches, unbehandeltes Holz und zum Anzünden nur Zeitungspapier oder spezielle Anzünder verwendet hat, lässt sich mit Asche das Pflanzenwachstum anregen: Der Gehalt an Kalium, Phosphor und Eisen wirkt wie ein natürlicher Dünger. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn um eine Überdüngung zu vermeiden, sollte man pro Jahr nicht mehr als drei Liter auf 10 Quadratmeter streuen. Da die reine Holzasche alkalisch ist, weist sie einen sehr hohen pH-Wert auf; das heißt, dass saurer Boden neutral wird, sobald er mit ihr bestreut worden ist. Nicht alle Pflanzen mögen das, darauf sollte man vorher achten.

Andere Verwendungsmöglichkeiten der Asche

Nicht nur zum Düngen eignet sich der Restbestand. Ebenfalls im Gartenbereich beeinflusst er die Kompostierung positiv, wenn er schichtweise angelegt wird. Auch ein Befall der Pflanzen von Läusen und anderen Schmarotzern kann, sofern es ein leichter ist, Einhalt geboten werden, indem sie mit Asche bestreut werden.
Eine gute Alternative zu herkömmlichen Fensterputzmitteln ist der Verbrennungsrückstand gleicherweise: In Verbindung mit einer angefeuchteten Zeitung lassen sich Scheiben gut säubern, ganz ohne Chemie oder speziellen Putztüchern.
Fernerhin eignet sich Asche zur Herstellung natürlicher Seifen. Wenn man sie, selbstredend von unbehandeltem Holz erzeugt, zusammen mit Fett kocht und nach dem Kochen mit ätherischen Ölen anreichert (wahlweise noch Seifenkraut hinzufügt), hat man seine eigene Seife hergestellt.
Und ist am Ende noch immer Asche übrig und es ist gerade Winter: Verwenden Sie sie anstelle von Streusalz. Das ist umwelt- und vor allem pflanzenfreundlicher.

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