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Aussenluftzufuhr

Aussenluftzufuhr beim Kaminofen

Ein Kaminofen braucht für die Verbrennung Sauerstoff. Im Prinzip stellt die Luft des umgebenden Wohnraums genügend Sauerstoff bereit, um den Verbrennungsprozess im Kaminofen in Gang zu halten. Allerdings sind moderne Wohngebäude – ganz gleich, ob es sich dabei um Neubauten oder um sanierte Altbauten handelt - oft so hermetisch isoliert, dass eine ausreichende Frischluftzufuhr, wie sie früher ganz selbstverständlich durch Spalten und Ritzen im Mauerwerk und an Türen und Fenstern erfolgte, in der Regel nicht mehr vorhanden ist.

Betrieb eines Kaminofens ohne externe Luftzufuhr gefährlich

Durch den Betrieb eines Kaminofens kann es daher dazu kommen, dass dem Raum unmerklich eine kritische Menge Sauerstoff entzogen wird. Der daraus resultierende Sauerstoffmangel kann Kopfschmerzen, Müdigkeit und Ohnmacht zur Folge haben. In einigen Fällen ist die Einrichtung einer externen Luftzufuhr für einen Kaminofen sogar gesetzlich vorgeschrieben, um Erstickungsgefahren vorzubeugen. In jedem Fall wird beim Betrieb eines Kamins ohne externe Luftzufuhr permanentes Nachlüften erforderlich, wodurch der Effekt der Wohnraumisolierung weitgehend aufgehoben wird. Es empfiehlt sich daher, den Kamin durch eine externe Luftzufuhr unabhängig von der Raumluft zu machen.

Voraussetzungen für eine externe Luftzufuhr

Um den Kamin raumluftunabhängig zu machen, muss er bereits ab Werk neben dem Anschluss für das Ofenrohr eine weitere Öffnung für die Zufuhr von Frischluft besitzen. Diese externe Frischluftzufuhr muss an einen sogenannten Luft-Abgas-Schornstein angeschlossen werden – also an einen Schornstein mit getrennten Zügen für die Zufuhr von Frischluft und die Abfuhr der Abgase. Ist kein geeigneter Schornstein vorhanden, kann die Zu- und Abfuhr auch über einen permanent gut gelüfteten Nachbarraum erfolgen (beispielsweise einen Kellerraum) oder einen Luftkanal nach Aussen. Ob der Schornstein beziehungsweise der Raum, über den die Lüftung erfolgen soll, für die Verbindung mit einem Kaminofen geeignet ist, sollte mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger abgeklärt werden.

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