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DINplus

Din Plus Norm für Kaminöfen

Die DINplus-Norm legt die Anforderungen an Kaminöfen in Bezug auf Herstellung, Leistungsvermögen und Sicherheit fest. In der DINplus-Norm für Kaminöfen wurden die Hauptkriterien der DIN EN 13240 als europäische Standardnorm, der DIN 18891, der Stuttgarter Norm sowie der Regensburger Norm zusammengefasst und in Bezug auf erlaubte Emissionen im Abgas um strengere Auflagen erweitert.

Hintergrund der DINplus-Norm ist die aus 2009 stammende Novelle der BImSchV (Bundesimmissionsschutzverordnung), wonach Kleinfeuerungsanlagen seit dem 22.03.2010 ihren Beitrag zur Reduzierung von Feinstaubemissionen zu leisten haben und die ab 2015 gesetzlich einzuhaltenden Grenzwerte.

DINplus-Norm als Qualitätskriterium

DINplus-zertifizierte Kaminöfen und Heizeinsätze erfüllen nicht nur die strengen Auflagen der BImSchV, sondern bieten einen über die europäische Standardnorm hinausgehenden Wirkungsgrad.

Die DINplus-Zertifizierung gilt als international anerkanntes Qualitätsmerkmal für hochwertige, sichere und leistungsstarke Kaminöfen mit schadstoffarmer Verbrennung.

Hersteller dokumentieren durch die freiwillige Zertifizierung, dass ihre Kleinfeuerungsanlagen alle europäischen Normen erfüllen und darin festgelegte Qualitätskriterien sogar noch übertreffen. Durch eine regelmäßig alle 2,5 Jahre erfolgende Kontrollprüfung wird die gleichbleibend hohe Qualität der Produkte gewährleistet.

Bei Verbrauchern liegt das Hauptaugenmerk bei dem mit der DINplus-Norm einhergehenden Umweltschutz. Zertifizierte Kaminöfen und Heizeinsätze reduzieren die Emissionen von Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoff, Stickstoffoxid sowie Feinstaub und weisen bei sachgerechter Verbrennung gleichzeitig höhere Wirkungsgrade auf.

Zertifizierungsverfahren nach DINplus

Die einzelnen Anforderungen für Kaminöfen und Heizeinsätze ergeben sich aus dem vom Zertifizierungsausschuss vorgelegten Zertifizierungsprogramm. Das Zertifizierungsprogramm enthält weitere Voraussetzungen zu Überwachungs- und Prüfmaßnahmen, wobei Prüfungen, Kontrollen und Bewertungen von neutralen Stellen und Laboratorien durchgeführt werden müssen.

Bei positiver Bewertung des Produkts erhält der Hersteller das DINplus-Zertifikat, wonach das Produkt allen DINplus-Anforderungen entspricht und darf das DINplus-Label auf seinen Produkten nutzen.

Die weitergehende regelmäßige Kontrolle und Überwachung richtet sich nach den Vorgaben des Zertifizierungsprogrammes.

Die wichtigsten Anforderungen an Kaminöfen und Dauerbrandöfen nach DINplus

Über die Anforderungen an Kaminöfen und Dauerbrandöfen nach der europäischen Norm DIN EN 13240 hinaus, müssen DINplus-zertifizierte Öfen folgende Kriterien erfüllen:

  • Einhaltung der in der 1. BImSchV (Stufe 2) vorgeschriebenen Grenzwerte in Bezug auf staubförmige Emissionen (≤ 40 mg/m3) und Kohlenstoffmonoxid (≤ 1250 mg/m3) nach DIN EN 13240.
  • Einhaltung der neu festgelegten Emissionsgrenzwerte für Stickoxide (≤ 200 mg/m3) und Kohlenwasserstoffe (≤ 120 mg/m3).
  • Einhaltung der Wirkungsgrade bei Zeitbrandfeuerstätten für Holzverbrennung (≥ 78 %) und für feste mineralische Brennstoffe ( ≥ 76 %) sowie bei Dauerbrandfeuerstätten (≥ 73 %).
  • Einhaltung der neu definierten Dichtheitsanforderungen.
  • Einhaltung der Qualitätsanforderungen an Materialien, die mit Feuer in Verbindung kommen. Gleiches gilt für Dicke und Mindestqualität verbauter Stähle, Schamottesteine, Gusse oder Vermiculite.
  • Einhaltung der detaillierten Vorgaben für die werkseigene Produktionskontrolle.
  • Einhaltung der Kennzeichnungspflicht von Bedienelementen und Einführung des technischen Datenblattes.

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