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Förderdruck

Förderdruck

Als Förderdruck wird der Wert bezeichnet, mit dem der an den Kaminofen angeschlossene Schornstein Abgase nach außen zieht. Er wird in Millibar (mbar) angegeben. Als notwendiger oder erforderlicher Förderdruck wird dabei der Schornsteinzug bezeichnet, der mindestens erreicht werden muss, damit der Anschluss eines Kaminofens an einen Schornstein vom zuständigen Bezirksschornsteinfeger genehmigt werden kann.

Förderdruck bestimmt Abgasabfuhr

Die Abfuhr der Verbrennungsabgase aus einem Kaminofen erfolgt über den Schornstein. Im Schornstein entsteht durch den Unterschied zwischen der niedrigeren Außentemperatur am Schornsteinaustritt und der wesentlich höheren Temperatur am Schornsteineintritt ein Unterdruck, der so genannte Förderdruck. Durch ihn werden unten in den Kamin eintretende Verbrennungsabgase über den Schornstein nach außen gezogen.

Der notwendige Förderdruck ist von Kamin zu Kamin unterschiedlich

Wie stark der Förderdruck des Schornsteins sein muss, an den ein Kaminofen angeschlossen werden soll, ist von Kaminofen zu Kaminofen unterschiedlich. Angaben über den notwendigen Förderdruck finden sich entweder auf dem Kamin selbst oder in den begleitenden Herstellerunterlagen. Ob ein Schornstein über einen ausreichenden Förderdruck verfügt, entscheidet der zuständige Bezirksschornsteinfeger. Zwar ist der Schornsteinfeger erst nach der Installation eines Kaminofens zu seiner Prüfung und Genehmigung verpflichtet, allerdings empfiehlt es sich, ihn bereits vor der Anschaffung des Kamins zu Rate zu ziehen, um den notwendigen Förderdruck des Schornsteins zu bestimmen. Der Schornsteinfeger kann auch beurteilen, wie sich der Anschluss bereits vorhandener Kaminöfen an den Schornstein auf den notwendigen Förderdruck auswirkt.

Bestimmung durch den Schornsteinfeger

Durch die Bestimmung des notwendigen Förderdrucks durch den Schornsteinfeger bereits vor dem Kauf des Kaminofens kann vermieden werden, dass es nach Anschaffung des Kamins im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Abnahmeprüfung zu der bösen Überraschung kommt, dass der Schornstein nicht über die baulichen Voraussetzungen für den Anschluss eines Kaminofens verfügt – denn dann bliebe nur noch die Wahl zwischen dem Austausch des Kaminofens und einem aufwändigen Umbau des Schornsteins. Im schlimmsten Fall kann sich nachträglich herausstellen, dass ganz auf den Anschluss eines Kamins verzichtet werden muss.

Notwendiger Förderdruck Teil der Trippelwerte

Die Vorabuntersuchung eines Schornsteins durch den Schornsteinfeger erfolgt in der Regel durch eine Inaugenscheinnahme. Erst wenn danach noch Bedenken bestehen, ob der Schornstein über die notwendigen baulichen Voraussetzungen verfügt, um den erforderlichen Förderdruck für den Anschluss eines Kamins zu erzeugen, wird die Eignung des Kamins genau berechnet. Dabei wird ermittelt, ob der Schornstein mit drei Werten – den sogenannten Trippelwerten – kompatibel ist. Dazu gehören neben dem notwendigen Förderdruck auch die Abgastemperatur und der Abgasmassenstrom. Die erforderlichen Werte werden vom Kaminhersteller für jeden Kaminofentyp vorgegeben. Stellt der Schornsteinfeger fest, dass der Schornstein mit den Trippelwerten kompatibel ist, kann der Kain angeschlossen werden.

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