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Küchenofen

Ein Küchenofen heizt die Küche und angrenzende Räume, gleichzeitig bietet er in vielen Varianten auch Herdfunktionen. Es gibt ihn grundsätzlich in den beiden Ausführungen mit und ohne Wasserführung. Ohne Wasserführung stellt der Küchenofen die Heizung und meist auch den Herd der Wohnküche dar, als Brennmaterial wird vielfach Holz verwendet. Mit Wasserführung versorgt der Küchenofen über den Heizkreislauf die Wohnung beziehungsweise das Haus mit Wärme.

Wasserloser Küchenofen

Hier werden massive Bauarten angeboten, deren relevante Bauteile komplett aus Gusseisen gefertigt wurden. Das Material speichert die Hitze besonders gut, bei höherwertigen Küchenöfen sind drei oder gar vier Kochflächen und ein Backfach integriert. Die Nutzer haben die Möglichkeit, die Primär- und Sekundärluftzufuhr getrennt zu regeln. In Wohnküchen werden sehr gern Küchenöfen mit Holz- beziehungsweise Kohleverbrennung aufgestellt, die Asche wird problemlos entsorgt. Diese Variante erweist sich bei den gegenwärtigen Öl-, Gas-, Strom- oder Holzpreisen als am kostengünstigsten. In den warmen Sommermonaten kann die Brennkammer mit einer Handkurbel verkleinert werden, sodass die Nutzer ohne zusätzliche Heizung weiter kochen und backen können. Eine gewisse Kaminfunktion übernimmt der Küchenofen auch, eine integrierte Scheibenspülung hält die Scheibe zur Brennkammer rein und ermöglicht dabei den Blick aufs Flammenspiel. Im deutschsprachigen Raum werden Geräte angeboten, die alle Abgasnormen für Deutschland, Österreich (sehr streng) und die Schweiz erfüllen. Die Leistung eines durchschnittlichen Küchenofens liegt meist um 10 kW, das ist etwas mehr als beim üblichen Kaminofen. Die Abgase enthalten im Mittel 1.000 mg/m³ Kohlendioxid.

Wasserführender Küchenofen

Beim wasserführenden Küchenofen, dessen Leistung meist ab rund 15 kW beginnt, wird in eine Wassertasche normales Leitungswasser eingeführt, ein Anschluss an das Zentralheizsystem sorgt anschließend für die Beheizung des gesamten Hauses. Diese Wasserführung kann, muss aber nicht angewendet werden, darüber hinaus ist auch eine Brauchwasser-Erwärmung möglich. Die ohnehin schon hohe Effizienz eines Küchenofens wird hierdurch nochmals potenziert. Wasserführende Küchenöfen werden gern mit automatischer Zuluftregelung angeboten, die Nutzer stellen über einen Drehregler den Luftstrom ein und regulieren damit die Leistung des Ofens. Eine Zuluft-Automatik passt den Abbrand selbstständig an die von den Bewohnern bevorzugte Temperatur an. Auch das ist wiederum für den Sommer- und Winterbetrieb nötig. Eine Temperaturanzeige ermöglicht jederzeit das Ablesen der aktuellen Kesseltemperatur.

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