Kamin.de benutzt Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

×
  • 2% Skonto auf Vorkasse
  • ab 100 € versandkostenfrei
  • 06621 18687-10, Mo-Fr 8:30-18 Uhr
  • Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa: 9-15 Uhr

Rauchrohr

Rauchrohr

Das Rauchrohr ist die Verbindung zwischen Schornstein und Kaminofen, teilweise wird es auch als Ofenrohr bezeichnet. Neben dem regulären Rauchrohr ist auch das Ofenrohr für Pelletöfen bekannt. Rauchrohre werden heute meist aus Stahlblech gefertigt, die früher üblichen Aluminium-Rohre gibt es kaum noch. Wichtig ist, dass das Rohr über eine Senotherm-Beschichtung verfügt, die verhindert, dass zu viel Hitze an die Umgebung abgegeben wird.

Gesetzliche Vorschriften

Befinden sich brennbare Baustoffe in der Nähe des Rauchrohres, so muss hier ein Abstand von mindestens 40 Zentimetern gewahrt bleiben. Sind die Verbindungsstücke mindestens zwei Zentimeter dick mit Dämmstoffen ummantelt, die selbst nicht brennbar sind, dann genügt auch ein Abstand von nur 10 Zentimetern.

Weiterhin ist vorgeschrieben, dass Verbindungsstücke nicht in Wände, Decken oder Hohlräumen, die als unzugänglich gelten, angeordnet sind. Ebenso dürfen sie nicht in andere Geschosse führen.

Besonders zu beachten

Damit bessere Zugeigenschaften beim Kamin oder Ofen erreicht werden, sollten diese mit dem oberen Rauchrohr-Set angeschlossen sein. Die Thermik wird verbessert, wenn die aufsteigenden Rauchgase durch ein senkrecht geführtes Rohrstück gelangen. Wichtig ist außerdem, dass das Rauchrohr nicht in den Schornsteinquerschnitt hineinragt, der frei ist.

Wenn Rauchrohre erworben werden, sollte hier besonders viel Wert auf Qualität gelegt werden. So sollte das Material eine Stärke von mindestens zwei Millimetern aufweisen und sich außerdem passgenau zusammenfügen. Wie bereits erwähnt, ist Stahlblech für ein Rauchrohr das empfehlenswerteste Material, denn dieses ist besonders stabil und lässt sich leicht verarbeiten. Im Gegensatz zum früher verwendeten Aluminium brennt Stahl auch nicht so leicht durch und hält auch stärkeren Belastungen Stand.

Die Senotherm-Beschichtung der Rauchrohre verhindert, dass aufgrund hoher Erwärmung Flecken an den Wänden entstehen.

Rauchrohre müssen den passenden Durchmesser haben. Früher gab es keine DIN-Maße, daher hilft heute nur noch Nachmessen, wenn neue Rohre gekauft werden sollen. Standard-Maße passen für alte Öfen häufig nicht. Rauchrohre müssen über eine ausreichende Befestigung verfügen und gegen Wärmeverlust geschützt werden, sofern sie durch ungeheizte Räume führen.

Reinigung

Rauchrohre müssen regelmäßig gereinigt werden, weil zu viel Ruß im Rohr lebensgefährlich werden kann. Der Ruß kann sich entzünden und zu einem Schornsteinbrand führen. Die regelmäßige Kontrolle der Rohre ist daher wichtig. Für die Reinigung empfiehlt es sich, eine Folie auf den Boden vor dem Ofen zu legen, damit eventuell austretender Ruß den Boden nicht verschmutzt. Das Rohr selbst kann abgenommen und ausgefegt werden. Nach dem erneuten Anschluss des Rauchrohres wird Ofenkitt zur Abdichtung desselben verwendet.

Einmal im Jahr sollte der Schornsteinfeger einen Blick auf das Rauchrohr werfen und in dem Zuge eine Reinigung vornehmen. Er wird in dem Zusammenhang auch die Reinigung des Schornsteins erledigen.

Erstbetrieb eines Rauchrohrs

Achten Sie beim ersten Befeuern des Heizgerätes auf einen guten Durchzug Ihres Hauses. Die Rohre bzw. der Lack gast bei der ersten Befeuerung aus und so entsteht eine Menge Qualm in dem Raum, in dem der Kamin steht. Nach der ersten Benutzung ist dieser Prozess aber abgeschlossen.

Melden Sie sich an×

Ich bin bereits Kunde

Passwort vergessen?

Lade, bitte warten...