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Scheibenspülung

Scheibenspülung beim Kaminofen

Ein Kaminofen im eigenen Wohnzimmer ist nicht nur eine besonders schöne Dekoration. Gleichzeitig sorgt der Kamin auch dafür, dass selbst ein kalter Raum sehr schnell angenehm warm wird. Vor allem im Herbst und im Winter, wenn es draußen kalt und grau ist, freuen sich Besitzer eines Kaminofens über die wohlige Wärme und das Knistern des Holzes, bei dem man herrlich entspannen kann.

Konstruktion verhindert Rückstände an der Scheibe

Bei vielen Öfen befindet sich an der Vorderseite eine Scheibe, die dafür sorgt, dass Ruß und Asche sich nicht im Raum verbreiten. Da auf diese Weise das Feuer von der Luftzufuhr des Raumes abgeschnitten ist, muss natürlich Luft in den Brennraum geführt werden – schließlich würden die Flammen sonst schnell ersticken. Dazu wird die Luft im unteren Bereich des Ofens aufgenommen und dort zunächst auf etwa 200 Grad erwärmt, bevor sie an der Scheibe entlang in die Brennkammer geführt wird.

Ohne ein solches Vorheizen kann die Temperatur in der Brennkammer nicht auf 500 Grad steigen. Diese Hitze ist jedoch notwendig, wenn im Ofen auch das Ruß möglichst vollständig verbrennen soll. Geschieht das nicht, kann sich das Ruß an der Scheibe festsetzen. In der Folge wird es nicht nur schnell unmöglich, das Feuer überhaupt zu sehen, gleichzeitig strahlt der Kaminofen auch deutlich weniger Wärme ab.

Reinigung der Scheibe ist ganz einfach

Der Name "Scheibenspülung" ist für eine derartige Konstruktion also durchaus angemessen, schließlich wird die Scheibe des Kamins auf diese Weise ständig von der frischen Luft "gespült". Ruß oder andere Rückstände der Verbrennung können sich somit nicht absetzen, der Blick auf das Feuer wird nicht eingeschränkt. Allerdings ist es nicht immer gewährleistet, dass die Scheibenspülung tatsächlich ohne jede Einschränkung funktioniert.

Falls die Scheibe des Kaminbodens nach und nach undurchsichtig geworden ist, lässt sie sich jedoch mit ganz einfachen Mitteln wieder reinigen. Dazu werden lediglich Wasser, ein wenig Asche, Zeitungspapier und Küchenrolle benötigt. Ein Teil der Zeitung wird zum Auffangen des Schmutzes unter der Scheibe ausgebreitet, mit dem Rest lässt sich ein kleiner Waschlappen formen. Dazu ist es wichtig, eine Seite möglichst ohne Bilder zu verwenden. Dieser improvisierte Waschlappen wird ein wenig angefeuchtet und in Asche eingetaucht, zudem wird die Scheibe mit Wasser eingesprüht. Anschließend lassen sich die Rußpartikel ganz einfach abwischen, die schmutzigen Schlieren können dann mit Küchenrolle entfernt werden.

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