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Schwedenofen

Ein Schwedenofen wird oft auch als Kaminofen oder als Cheminéeofen bezeichnet. Es handelt sich um freistehende Öfen, die gewöhnlich mit Holzprodukten beheizt werden. Der gusseiserne oder stählerne Schwedenofen verfügt über einen abgeschlossenen Brennraum und ist durch ein Ofenrohr mit der Kaminanlage verbunden. Dadurch unterscheidet sich ein Schwedenofen von den fest in ein Gebäude eingebauten offenen Kaminen. Schwedenöfen verfügen häufig über ein gläsernes Sichtfeld, das einen Blick in die Brennkammer ermöglicht. Neben ihrer wärmenden Wirkung verfügen moderne Schwedenöfen regelmäßig auch über eine optisch sehr ansprechende äußere Gestaltung und werden dadurch zu einem die Wohnatmosphäre bereichernden Einrichtungsgegenstand.

Die Öfen geben ihre Wärmestrahlung direkt ab oder indirekt durch Wärmeaustausch. Eine Möglichkeit der Heizung durch Wärmeaustausch besteht z. B. darin, dass der Ofen zunächst Wasser erhitzt, welches dann bei einer Zentralheizung das gesamte Gebäude gleichmäßig erwärmt. In diesem Fall kann über einen Schwedenofen zusätzlich auch die Warmwasserversorgung sichergestellt werden. Verfügt das Haus über einen Warmwasserspeicher, lässt sich die im Wasser gespeicherte Wärmeenergie vom Vorabend noch am darauf folgenden Morgen nutzen. Wenn moderne Schwedenöfen ergänzend eingesetzt werden, schaffen sie Unabhängigkeit von einer mit fossilen Brennstoffen betriebenen Hauptheizung.

Frühere Schwedenofenmodelle, bei denen auch Kohle oder Öl zum Einsatz kamen, trugen mit den von ihnen erzeugten Rauchgasen wesentlich stärker zum Treibhauseffekt bei als die modernen, mit Holz beheizten Schwedenöfen, die wesentlich geringere Kohlendioxidemissionen aufweisen. Buchenhölzer oder andere Hartholzarten, die nur über einen geringen Harzgehalt, dafür aber über besonders hohe Brennwerte verfügen, sind als Brennmaterialien für einen Schwedenofen besonders geeignet.

Schwedenöfen müssen den Umweltschutzanforderungen der Bundesimmissionsschutzverordnung genügen, wenn sie eine Leistung von mehr als fünfzehn Kilowatt abgeben. In verschiedenen Regelungen wird ein Wirkungsgrad für ältere Ofenanlagen von mindestens 60 % vorgeschrieben, der für die neuen, nach dem Prinzip des Wärmeaustauschs über erhitztes Wasser arbeitenden Schwedenöfen noch nicht gilt. Moderne Schwedenöfen erreichen allerdings regelmäßig Wirkungsgrade von etwa 80 %.

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