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Speicherfähigkeit

Speicherfähigkeit von Wärme beim Kaminofen

Für eine behagliche Atmosphäre im Wohnbereich empfiehlt es sich, den Raum mit einem Kaminofen zu beheizen. Kaminöfen gewähren einen Blick auf das Feuer, sind jedoch sauberer als ein offener Kamin, da sie über eine feuerfeste Glastür verfügen. Je nach Einsatzzweck sind unterschiedliche Modelle erhältlich, die sich vor allem durch die Art der Wärmeabgabe unterscheiden.

Kaminöfen mit und ohne Speicherelemente

Reine Stahlöfen ohne Speicherelemente werden sehr schnell heiß und liefern eine große Wärmemenge in kurzer Zeit. Genauso schnell kühlen sie jedoch auch wieder ab, sodass häufig und regelmäßig Brennmaterial nachgelegt werden muss, um eine gleichmäßige Umgebungstemperatur zu erzielen. Für Gebäude mit optimaler Isolierung sind Stahlöfen in der Regel ungeeignet, da die Hitze schnell zu groß wird und schwierig zu regulieren ist. Aus diesen Gründen lohnt es sich, auf einen Kaminofen mit Speicherelementen zu setzen, der die Wärme nach und nach an seine Umgebung abgibt. Durch die Zeitverzögerung werden große Temperaturschwankungen ausgeglichen.

Speicherelemente – langwellige Wärmeabgabe sorgt für gleichmäßige Temperaturen

Als ideale Speicherelemente kommen Materialien wie vulkanischer Basalt, Granit, Speckstein, Sandstein oder auch Keramikkacheln infrage. Die hohe Dichte dieser Werkstoffe sorgt für eine langwellige Wärmeabgabe über mehrere Stunden. Maßgeblich ist die Wärmeleitfähigkeit λ (Lambda) des verwendeten Materials, die bei Keramik einem Wert von 2,1 entspricht. Zum Vergleich: Stahl bringt es auf λ-Werte von bis zu 50, gibt die Wärme also schnell und kurzwellig ab. Wie groß die verwendeten Speicherelemente sein sollten, hängt hauptsächlich von der täglichen Nutzungsdauer des Ofens ab. Grundsätzlich gilt: Je größer die Masse der Speicherelemente, desto größer ist auch die speicherbare Wärmemenge.

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